Das Tilsiter Realgymnasium /
Oberschule für Jungen zu Tilsit - 1839 - 1999

Entstehung und Entwicklung der Tilsiter Realschule ( 1839-1860)

In den zwanziger und dreißiger Jahren des 19.Jahrhunderts erlebte Tilsit einen enormen Wirtschaftsaufschwung.
Die wirtschaftliche Blüte ließ den Ruf nach einer zweckmäßigeren Schulbildung laut werden. Das in Tilsit bestehende Gymnasium pflegte die alten Sprachen, Latein und Griechisch. Es fehlte eine Schulform, die die Naturwissenschaften und neuere Sprachen stärker betont. Um Abhilfe zu schaffen beschlossen die Tilsiter Stadtverordneten, "eine höhere Bürgerschule zur Hebung des Gewerbes und des Handels" zu schaffen. Es war die Geburtsstunde des Tilsiter Realgymnasiums.
Die Schule nahm am 30.Oktober 1839 ihren Betrieb auf, in der Wasserstraße 10.
Zum Rektor berief der Magistrat Otto Conditt, einen gebürtigen Tilsiter, der vorher an der Königsberger Domschule tätig war.
Die Schule entsprach in vollem Maße den Erwartungen des Bürgertums nach moderner Bildung und erfreute sich eines regen Zuspruchs. Die erste Abiturprüfung fand 1843 statt.

Das Anwachsen der Schülerzahl machte ein größeres Schulgebäude erforderlich. Es entstand in der Schulstraße 10/11 und wurde 1850 feierlich eingeweiht.
Im Jahre 1857 erhielt die Schule einen neuen Direktor: Dr. Robert Tagmann. Er setzte sich für die Umwandlung der Schule in eine Realschule 1.Ordnung ein. Die entsprechende Berechtigung wurde 1860 erteilt.

Bild links: Schulgebäude des Realgymnasiums in der Schulstraße 10/11, erbaut im Jahre 1850

Von der Realschule 1.Ordnung zum Realgymnasium (1860-1882)

In dem Avancement zur Realschule 1.Ordnung spiegelte sich nicht nur deren gewachsene Bedeutung wider, der neue Status brachte auch einige Veränderungen : Die Lehrergehälter wurden angehoben, die Zeugnisse erhielten einen höheren Stellenwert und das Schulgeld stieg.
Mit einer Feier beging die Schule im Jahre 1864 ihr 25jähriges Bestehen. Kurz darauf verstarb der Direktor Dr. Tagmann. Als Nachfolger wurde Louis Koch in sein Amt eingeführt.
1889 wurde eine neue Turnhalle in der Kohlstraße mit einem Schauturnen der Realschüler eingeweiht. Ein Jahr später , im Jahre 1870 brach der Krieg aus. Das Provinzial-Schulkollegium ordnete eine außerordentliche Reifeprüfung an. Alle Primaner meldeten sich freiwillig zu den Waffen.
1874 erhielt das Realschulgebäude durch den Anbau eines westlichen Flügels zusätzliche Klassenzimmer und einen Zeichensaal.
Die Schülerzahl wuchs stetig und erreichte im Jahre 1876 den Stand von 450. Bei dieser Entwicklung blieb es nicht aus, daß der preußische Staat 1879 die Tilsiter Realschule übernahm.


Der Fünfzigjahrfeier entgegen ( 1882-1889)

Drei Jahre nach der Übernahme durch den preußischen Staat erhielt die Tilsiter Realschule 1.Ordnung die Bezeichnung Realgymnasium.
1888 trat Direktor Louis Koch in den Ruhestand. Seine Tätigkeit wurde mit der Verleihung des Roten Adlerordens 3.Klasse gewürdigt. Als Nachfolger wurde der 35jährige Max Dangel in sein Amt eingeführt.
Es begann das Jahr 1889. Das Tilsiter Realgymnasium konnte auf sein fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken.

Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Jubiläum im Jahre 1889.

Das Tilsiter Realgymnasium war am 30.Oktober 1839 eröffnet worden. Der 50.Jahrestag der Schulgründung war Anlaß für würdige Festtage. Man verständigte sich, die Feierlichkeiten nicht auf den eigentlichen Jahrestag zu legen, sondern sie vom 2. bis 4.Oktober zu begehen.
Als Festschrift wurde die von Oberlehrer Knaake verfaßte Geschichte des Königlichen Realgymnasiums veröffentlicht.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer Vorfeier am Mittwoch, 2.Oktober in der Aula mit der Aufführung von Paul Heyses "Colberg". Darsteller waren Schüler der oberen Klassen.
Die Hauptfeier begann am Donnerstag, dem 3.Oktober vormittags mit einem Festakt in der Aula, zu dem zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden konnten. Die Hauptzahl der Teilnehmer bildeten ehemalige Schüler aus nah und fern, junge und alte, welche die schönen Jugenderinnerungen wieder auffrischen und die ehemaligen Schulgenossen wieder sehen wollten. Nachmittag fand im großen Saal der Bürgerhalle ein Festessen statt.
Den Abschluß der Feierlichkeiten bildete am Abend, des 4.Oktober ein festlicher Kommers, ebenfalls in der Bürgerhalle.
Aus heutiger Sicht bleibt festzustellen, daß unsere Vorfahren wohl zu feiern wußten.

Die 50-Jahr-Feier im Jahre 1889 ist die einzige große Jahrestagsfeier unserer Schule geblieben. Der 100ste Jahrestag im Jahre 1939 war überschattet vom gerade begonnenen 2.Weltkrieg, die 150-Jahr-Feier 1989 fand in ganz anderem Rahmen, von unserer Schulgemeinschaft organisiert, fern der Heimat statt.


Die Jahre bis zur Jahrhundertwende

Die Schülerzahlen der letzten Jahre des 19.Jahrhunderts betrugen ca. 300. Die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden (ohne Turnen und Musik) sank von 248 im Schuljahr 1889/90 auf 232 im Schuljahr 1899/1900.
In den jeweiligen Jahresberichten der Schule wurde dokumentiert :

  • die durchgenommenen Pensen, nach Klassen geordnet
  • die Veränderungen im Lehrerkollegium
  • die durchgeführten Ausflüge
  • die Anschaffungen und Schenkungen

Einen besonderen Hinweis erhielt die Schule durch das Königliche Provinzial-Schul-Kollegium am 15.Dezember 1889: " Am letzen Schultage vor den bevorstehenden Weihnachtsferien ist den Schülern in einem festlichen Akte unter Hinweis auf die Bedeutsamkeit der nächsten Jahreswende ein Rückblick auf die großen Ereignisse des zu Ende gehenden Jahrhunderts zu geben und ihnen ins Bewußtsein zu bringen, wie es Pflicht des heranwachsenden Geschlechtes sei, mit Dank gegen Gott das von den Vätern überkommene Erbe in Treue bewahren und fördern zu helfen."

Am Beginn des 20.Jahrhundert

Nach der Jahrhundertwende setzte eine stürmische Entwicklung der Schülerzahlen ein. Es machte schließlich einen Neubau in den Jahren 1911 bis 1913 erforderlich.
Im Schuljahr 1912/13 erfolgte die Umwandlung des Realgymnasiums in ein Reform-Realgymnasium nach Frankfurter System; Ostern 1912 wurde die Sexta errichtet, Ostern 1913 die Quinta. Das Realgymnasium erhielt mit der Oberrealschule denselben Unterbau. Als erste Fremdsprache wurde Französisch unterrichtet.
Am 1.November 1912 erfolgte die Gründung des Schülerrudervereins durch Dr. Kurz mit 15 Schülern.

Bis 1913 befand sich das Realgymnasium Tilsit in dem Gebäude in der Schulstraße, das obzwar 1874 um einen Flügel erweitert, den Anforderungen nicht mehr genügte. Außerdem wurde die Gründung einer Oberrealschule dringend gewünscht. Nach längeren Verhandlungen wurde beschlossen, beide Anstalten in einem Gebäude unter einer Leitung zu vereinen, und es wurde ein Platz jenseits des Schloßmühlenteiches in landschaftlich schöner Lage im neuen Villenviertel der Stadt gewählt.
Mit dem Bau wurde 1910 begonnen und Ostern 1913 konnte der Umzug bewerkstelligt werden.

Bild links: Neubau des Realgymnasiums und der Oberrealschule 1913

Das Hauptgebäude enthält 19 Klassen, 3 Räume für Physik, 1 für Chemie; 3 Schülerübungsräume für Biologie, Chemie und Physik; 2 Zeichensäle mit Modellräumen; je 1 Zimmer für Naturwissenschaften, Karten und Gesang; je eine Lehrer- und Schülerbibliothek, ein Lehrerzimmer, ein Sprechzimmer, die Aula, das Amtszimmer des Direktors und die Schuldienerwohnung. Dem Hauptgebäude schließt sich auf der einen Seite die Turnhalle, auf der anderen das Direktorwohnhaus an.

Zur Einweihungsfeier am Montag, dem 5.Mai 1913, versammelte sich in der Aula eine erlesene Festgesellschaft.


Bild rechts:Die Aula im neuen Schulgebäude


Das Kriegsschuljahr 1914/15
und die Besetzung Tilsits durch russische Truppen

Der Jahresbericht von Oberstudiendirektor Dr. Schülke über das Schuljahr von Ostern 1914 bis Ostern 1915 ist kriegsbedingt und entsprechend einem Ministerial-Erlass vom Dezember 1914 verkürzt. Er enthält u.a. einen ausführlichen Bericht des Direktors über die russische Besetzung von Tilsit. Die Befreiung der Stadt erfolgte am 12.September 1914.
Das Schuljahr 1914/15 verlief kriegsbedingt wechselvoll. Bei Beginn des Schuljahres waren 14 Klassen, 415 Schüler und 20 Lehrer vorhanden. Mit der Mobilmachung wurden Lehrer eingezogen, einige Lehrer kamen hinzu - somit konnte in 10 Klassen unterrichtet werden. Es blieb aber bei ständigen Veränderungen durch weitere Einberufungen. Dies galt auch für die Schülerzahlen.


Lehrerkollegium 1918 mit Oberstudiendirektor Dr. Schülke

Das Tilsiter Realgymnasium in den 20er Jahren

Nach dem ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution von 1918 erfahren wir aus den in Berlin archivierten Schuljahresberichten erst vom Schuljahr 1921/22 an etwas über die höheren Schulen in Deutschland. Wurden kriegs- oder nachkriegsbedingt keine Berichte geschrieben oder sind sie verloren gegangen- wir wissen es nicht.

Aus dem Tilsiter "Königlichen Realgymnasium" war das "Staatliche Reformgymnasium und Oberrealschule" geworden.
Am 1.April 1921 verabschiedete sich der langjährige Oberstudiendirektor Dr. Schülke, der ab 1912 die Schule geleitet hat. Sein Nachfolger wurde Oberstudiendirektor Dr. Schmiedeberg (bis 1.Juni 1929).


Lehrerkollegium 1925
V.l.n.r. Obere Reihe : Seidel, Stadie, Kutzner, Eckert, Lade, Adam, Budinski, Böhnke
2.Reihe: Peschel, Simon, Kopczynski, Nick, Krönert, Schulz, Mühlschlag, Stiebens, Rauter
Sitzend : Zerrath, Prof. Leitner, Born, OStDir Schmiedeberg, Götz, Hassenstein

Im Unterricht wuchs in den 20er Jahren gegenüber der Vorkriegszeit die Bedeutung von Mathematik und Naturwissenschaften; bei den Sprachen rückte Englisch an die erste Stelle. Durch Teilnahme am wahlfreien Unterricht und an Arbeitsgemeinschaften nutzten viele Schüler die geschaffenen Möglichkeiten, zusätzliches Wissen zu erwerben.
Die Schülerzahl wuchs in diesen Jahren schnell an. Waren 1913 404 Schüler in das neue Gebäude eingezogen, so waren es im Schuljahr 1921/22 bereits 581, und bis 1930/31 stieg die Zahl der Schüler auf 695.
Das Schulgeld betrug im Schuljahr 1924/25 120 Mark jährlich, 1926/27 wurden 200 Mark erhoben, 1931/32 bereits 250 Mark. Im Bericht 1930/31 wurde auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise hingewiesen. Es gab Mahnungen zum Schulgeld, einige Eltern hatten ihre Söhne abgemeldet.

Charakteristisch für die Zeit der Weimarer Republik sind die Wahl des Elternbeirates und die Bildung von Schülervertretungen. Der Jahresbericht von 1921/22 enthält auch den Hinweis auf einen unterzeichneten Abschnitt über die Selbstverwaltung der Schüler. Die Elternbeiräte, jährlich gewählt, haben die Arbeit der Schule stets in vertrauensvoller Weise unterstützt.. Besonders hervorzuheben ist die Gründung des "Bund der Freunde des Realgymnasiums und der Oberrealschule" auf einem Elternabend im Schuljahr 1929/30, der sich das Ziel setzte, die gesundheitliche Förderung der Jugend zu unterstützen und durch Beiträge und Spenden auch Schülern aus minderbemittelten Familien die Teilnahme an Klassenfahrten in Landschulheime zu ermöglichen.
Mit Unterstützung durch den Elternbeirat wurde ab 1927 die schulärztliche Versorgung eingeführt.
Alljährlich fanden Sportwettkämpfe statt. In jedem Jahr gab es Wandertage. Eine wichtige Rolle spielten auch die Wanderfahrten des Schülerrudervereins.


Bild links: Schauturnen auf dem Schulhof, 1926, mit OSchL Stadie


Das Schulleben in den Dreißigern

Statistische Angaben stellten seit jeher einen festen Bestandteil der Schuljahresberichte dar. Das wurde 1933 anders. Die letzten Angaben über die Schülerzusammensetzung datieren vom 1.02.1932. An diesem Stichtag wurden 610 Schüler verzeichnet, davon 413 Tilsiter, 74 Fahrschüler und 123 Schüler aus dem Umland, die in Tilsit in Pension wohnten. 20 Schüler aus dem Memelland waren als Ausländer erfaßt. Die Zusammensetzung nach Religion ergab 573 evangelische, 7 katholische und 15 jüdischen Glaubens. 14 gehörten sonstigen und 1 keiner Religion an.
Der an der Schule bestehende Lehrerausschuß wurde abgeschafft.
An der Spitze der Anstalt stand OStD Paul Busse, der am 1.08.1929 sein Amt angetreten hat.


Lehrerkollegium 1930:
Vordere Reihe v.l.n.r. : StR Dr. Mühlschlag, StR Stiebens, StR Jankuhn, StR Götz,
Oberschulrat Dr. Maaß, OStDir Busse, OStR Kerner, StR Schulz, OL Peschel,
Mittlere Reihe: StR Kopczeyski, Ass. ?, StR Simon, StR Zerrath, OL Kutzner, StR Dr. Nick,
StR Jankowski, OL Budinski, OL Stadie, StR Schaumann, StR Hassenstein, StR Adam,
Hintere Reihe :StR Eggers, Ref. ? , OL Szalinski, Ass. Zerull, StR Lade, StR Dr. Klohn,
StR Tooren, Ref. ?, OL Schütte

Unter dem Dach der Anstalt waren Reformrealgymnasium und Oberrealschule vereint. Jeder Zweig verfügte über die Klassen Untersekunda, Obersekunda, Unterprima und Oberprima, meist noch in a- und b-Klassen unterteilt. Der gemeinsame Unterbau bestand aus Sexta, Quinta, Quarta, Untertertia und Obertertia, ebenfalls mit Parallelklassen. Insgesamt waren es neun Schuljahre, die zum Abitur zu durchlaufen waren. Das Schuljahr begann im April und endete zu Ostern des Folgejahres.

Die Schule beschränkte sich nicht nur auf reine Wissensvermittlung. Sie widmete sich zunehmend auch der erzieherischen Arbeit. Mit Ausgang der zwanziger Jahre hatte sich die Praxis herausgebildet, daß die oberen Klassen für 14 Tage in ein Landschulheim fuhren. Unterricht in freier Natur und gemeinschaftliche Erlebnisse hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Der Aufenthalt in den Landschulheimen gehörte zu den schönsten Erinnerungen des Schullebens. Bevorzugte Aufenthaltsorte waren in den Jahren 1930 bis 1936 die Jugendherbergen Gr. Dirschkeim, Sarkau und Rossitten.

Seit 1936 bahnte sich eine Verschiebung der inhaltlichen Akzente an. Was im Juni dieses Jahres im Schullandheim Hermershof bei Goldap stattfand, nannte sich Nationalpolitischer Lehrgang. Die Schule zog sich von nun an zurück. Der Aufenthalt in Sommerlagern wurde Angelegenheit des Jugendverbandes.


Oberschule für Jungen - das letzte Kapitel

1937 erhielt die Anstalt den Namen " Oberschule für Jungen zu Tilsit". Die bisherige Zweiteilung wandelte sich zu einem sprachlichen und einem naturwissenschaftlichen Zweig. Die Anzahl der Schuljahre wurde auf 8 reduziert. Viel mehr änderte sich nicht.

Zu einem eindrucksvollen Unternehmen gestaltete sich im Juni 1939 der Schulausflug. Mit einem Sonderzug fuhr die gesamte Schule nach Memel, wo man die Stadt, den Hafen und Sandkrug besuchte.
Im Herbst sollte die Hundertjahrfeier der Schule stattfinden. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Doch dann kam alles anders. Der Kriegsausbruch veränderte das Leben an der Schule.

Vom 1.09.1939 bis 13.09.1939 fiel die Schule aus. Dann gelang es, den Unterrichtsbetrieb einigermaßen aufrecht zu erhalten. 153 Schüler der Klassen 5-7 schickte man bis Oktober zum Ernteeinsatz. 24 Schüler der Klassen 8s und 8n meldeten sich freiwillig zum Wehrdienst und verließen die Schule vorzeitig mit einem "Reifevermerk". Die restlichen 19 Primaner machten am 1.3.1940 ihr Abitur.
Im März 1943 war das "Jubiläumsabitur". 100 Jahre zuvor hatte der erste Abiturient die Schule verlassen. Das Jubiläumsabitur war ein Höhepunkt im Leben der Schule. Es läutete gleichzeitig deren Ende ein. Ein Jahr später waren die Reihen schon so gelichtet, daß nur noch 3 Primaner die Reifeprüfung ablegten. Man schrieb den 4.02.1944. Es war das letzte Abitur. Im gleichen Jahr wurde die Schule geschlossen.

Autor : Zusammengestellt aus Beiträgen von Hans Dzieran und Heinz-Günther Meyer
Quelle : "Das Tilsiter Realgymnasium/Oberschule für Jungen zu Tilsit 1839-1999"
             Herausgegeben durch die "Stadtgemeinschaft Tilsit e.V. Kiel"
Bilder: Archiv Schulgemeinschaft SRT



Anläßlich des 160.Schuljubiläums hat die Stadtgemeinschaft Tilsit e.V. in Zusammenarbeit mit der Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit (SRT) die achtzigseitige Dokumentation im Format DIN A 5 herausgegeben.

Das Tilsiter Realgymnasium (Oberschule für Jungen zu Tilsit) 1839 - 1999

Zusammengestellt und gestaltet wurde die Schrift von Hans Dzieran, dem Sprecher der Schulgemeinschaft.
Die Schrift beinhaltet u.a. die geschichtliche Entwicklung der Schule, Erinnerungen an die Schulzeit, das Schicksal der Lehrer nach dem Krieg und die Traditionspflege in der Schulgemeinschaft.

Die Jubiläumsschrift dürfte nicht nur für Mitglieder der Schulgemeinschaft, sondern auch für viele Tilsiter und "Nicht-Tilsiter" von Interesse sein.

Interessenten erhalten die Schrift kostenlos ( auf freiwilliger Spendenbasis) bei der

Stadtgemeinschaft Tilsit e.V., Diedrichstraße 2, D-24143 Kiel


Schulgemeinschaft( SRT)
Die Seite als pdf-Datei zum download (Text und Bilder ca 11 Seiten; ca 180 KB)




© Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V.
verfaßt am 15.11.2002
www.tilsit-ragnit.de
letzte Änderung dieser Seite : Samstag, 29. Januar 2011